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Dieser Podcast ist gleichzeitig True-Crime, Wirtschaftshistorie und Satire. Hä? Genau. Die Irritation gehört bei «Who Killed Tupper – Aufstieg und Fall einer Dose» zum Programm. Denn hier spielt der Unterhaltungskünstler Friedrich Liechtenstein den Schauspieler Hanno Bofinger, der einen Kommissar spielt, der die Ermordung von Tupper auflösen soll.
Also der Plastikdose. Denn der US-Haushaltswarenhersteller kündigte vergangenen Herbst seine Insolvenz an, obwohl die Leute noch Tupperdosen kauften. Da stellt sich natürlich die Frage: Ist die Dose eines natürlichen Todes gestorben?
Liechtenstein führt mit anarchischem Humor durch die Geschichte der berühmten Dose. Neben Tupperware-Rezepten erfährt man hier auch Interessantes zur Firmengeschichte. Etwa, dass Brownie Wise das «Partyplan»-Marketingsystem erfand. An den legendären Tupperware-Partys wurde der Verkauf von Plastikdosen mit einer guten Zeit und Gemeinschaft verknüpft. Der Erfolg hing also auch mit der deprimierenden Situation der Frauen in der Nachkriegszeit zusammen.
Der Wirtschaftskrimi um die Tupperdose ist interessanter als gedacht. Was diesen Podcast aber wirklich zum Hörvergnügen macht, sind die Zwischentöne, in denen neben allen Beteiligten auch Krimi-Klischees aufs Korn genommen werden.
Who Killed Tupper – Aufstieg und Fall einer Dose
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