Premieren
Bekenntnisse des Hochstaplers Thomas Mann
Regie: Sebastian Schneider, D 2024
91 Minuten, ab Do, 6.3.
Fast fünfzig Jahre lang arbeitete Thomas Mann an seinem Roman «Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull». Dieser Dokfilm wirft einen Blick hinter die Fassade des Autors und in die schillernde Welt seines literarischen Alter Egos Felix Krull.
Colombine
Regie: Dominique Othenin-Girard, CH 2022, 85 Minuten, ab Do, 6.3.
Die 13-jährige Colombine (Eléa Dupuis) möchte wissen, wer ihr Vater ist, aber ihre Mutter weigert sich, es ihr zu sagen. Um die Wahrheit herauszufinden, trinkt Colombine einen Zaubertrank, der sie in die Vergangenheit mitten in ein Volksfest katapultiert. Fantasy-Abenteuer für Kinder ab 6 Jahren.
Familie Faultier – Kochen auf der Überholspur
Regie: Tania Vincent, Ricard Cussó
Australien 2024, 84 Min., ab Do, 6.3.
Nach einem Sturm, der ihr Dorf zerstört hat, fängt das Faultiermädchen Laura mit ihrer Familie in der Grossstadt neu an. Mit einem alten Foodtruck haben sie rasch Erfolg. Doch die Gepardin Dotti wittert eine Bedrohung für ihr angeschlagenes Fast-Food-Imperium. Animationskomödie für Kinder ab 6 Jahren.
In the Lost Lands
Regie: Paul W. S. Anderson, D/Kanada/USA 2025, 101 Min., ab Do, 6.3.
Die Zauberin Gray Alys (Milla Jovovich) sucht nach einem magischen Gegenstand, mit dem man sich in einen Werwolf verwandeln kann. Im Monsterjäger Boyce (Dave Bautista) findet sie einen Partner, der sie durch die verlorenen Lande führt. Fantasyfilm nach Kurzgeschichten von George R. R. Martin («Game of Thrones»).
Mickey 17
Regie: Bong Joon Ho, USA 2025
139 Minuten, ab Do, 6.3.
Mickey (Robert Pattinson) heuert als «Entbehrlicher» auf einem Kolonisten-Raumschiff an. Wenn er bei einer Erkundungsmission stirbt, wird er als Klon neu ausgedruckt. Als seine aktuelle Version in eine Gletscherspalte stürzt, wird er von einer einheimischen Lebensform gerettet. Doch inzwischen gibt es einen neuen Klon. Science-Fiction von Oscarpreisträger Bong Joon Ho («Parasite»).
Naima
Regie: Anna Thommen, CH 2024
98 Minuten, ab Do, 6.3.
Die 46-jährige Venezolanerin Naima lebt in prekären Verhältnissen in Basel. Nach langen Jahren im Niedriglohnsektor erkämpft sie sich eine Lehrstelle in der Pflege. Doch ihr Glück prallt in diesem Schweizer Dokfilm auf die harte Realität.
Sing Sing
Regie: Greg Kwedar, USA 2023
107 Minuten, ab Do, 6.3.
John «Divine G» Whitfields (Colman Domingo) einziger Lichtblick im New Yorker Hochsicherheitsgefängnis Sing Sing ist das Häftlingstheater. Als der unberechenbare Clarence «Divine Eye» Maclin dazustösst, gerät die Routine der Gruppe aus den Fugen. Der Film ist für drei Oscars (bester Hauptdarsteller, bestes adaptiertes Drehbuch, bester Song) nominiert.
Home is the Ocean
Regie: Livia Vonaesch, CH 2024
94 Minuten, ab Do, 13.3.
Seit 25 Jahren segeln Schwörers über die Weltmeere, um Feldforschung in den entlegensten Regionen zu betreiben und die nächste Generation für den Umweltschutz zu begeistern. Die Filmemacherin begleitete die achtköpfige Familie sieben Jahre lang.
I’m Still Here
Regie: Walter Salles, Brasilien/F/Spanien 2024, 138 Min., ab Do, 13.3.
Brasilien, 1971: Das Land befindet sich im festen Griff der Militärdiktatur. Als ihre Familie Opfer eines gewalttätigen und von der Regierung angeordneten Willkürakts wird, muss Eunice Paiva (Fernanda Torres), eine Mutter von fünf Kindern, ihr Leben neu erfinden.
Köln 75
Regie: Ido Fluk, D/Polen/Belgien 2025, 110 Minuten, ab Do, 13.3.
Die 18-jährige Vera Brandes (Mala Emde) setzt alles aufs Spiel, um ihren Traum zu verwirklichen: Sie bucht auf eigenes Risiko das Kölner Opernhaus, um den Jazzstar Keith Jarrett (John Magaro) 1975 für ein Konzert zu verpflichten. Das auf Schallplatte verewigte Ereignis gilt als eines der populärsten Kunstwerke des 20. Jahrhunderts.
Parthenope
Regie: Paolo Sorrentino, F/I 2024
136 Minuten, ab Do, 13.3.
Parthenope (Celeste Dalla Porta /Stefania Sandrelli) sucht in den Sommern ihrer Jugend nach Glück und verliebt sich in ihre Heimatstadt Neapel und ihre einzigartigen Bewohner. Ein romantisches Porträt und eine Hymne an die Schönheit.
Aktuell im Kino
Babygirl
Regie: Halina Reijn
USA 2024, 114 Minuten
Romy (Nicole Kidman) ist mit einem Theaterregisseur (Antonio Banderas) verheiratet, und ihr Unternehmen startet gerade
an der Börse durch. Doch dann entfacht der neue Praktikant Samuel (Harris Dickinson) unterdrückte Leidenschaften
in ihr, und Romy verliert zunehmend die Kontrolle.
Friedas Fall
Regie: Maria Brendle, CH 2024
107 Minuten
Frieda Keller (Julia Buchmann) wurde im jahr 1904 als Kindsmörderin in St. Gallen zum Tode verurteilt. In ihrem ersten Langfilm geht Maria Brendle («Ala Kachuu») der Frage nach, wie viel Opfer und wie viel Täterin in Frieda Keller steckt.
Juror #2
Regie: Clint Eastwood, USA 2024
114 Minuten
Im mutmasslich letzten Film des 94-jährigen Clint Eastwood muss Justin (Nicholas Hoult) als Geschworener in einem Mordprozess amten. Aber was, wenn Justin selbst der Mörder ist? Der Film beleuchtet das komplexe Verhältnis zwischen Schuld und Justiz.
Kneecap
Regie: Rich Peppiatt
Irland/UK 2024, 105 Minuten
Als der Belfaster Lehrer JJ auf die beiden Rapper Naoise und Liam Og trifft, entsteht eine Hip-Hop-Band wie keine andere: Kneecap rappen in ihrer irischen Muttersprache. Das Trio, das sich in dieser fiktionalisierten Biografie selbst spielt, muss sich dabei gegen Polizei, Paramilitärs und Politiker durchsetzen.
Like a Complete Unknown
Regie: James Mangold, USA 2024
141 Minuten
New York, Anfang der 1960er-Jahre: Der 19-jährige, noch unbekannte Bob Dylan kommt mit seiner Gitarre und aussergewöhnlichem Talent ins West Village. Timothée Chalamet, der Dylan spielt und singt, schwingt sich mit dieser Biografie zum Oscaranwärter auf. Der Film ist für acht Auszeichnungen nominiert.
Maria
Regie: Pablo Larraín, USA/Chile/I/D 2024, 123 Minuten
Zum Abschluss seiner losen Trilogie über prominente Frauen des 20. Jahrhunderts folgt der Chilene Pablo Larraín («Jackie», «Spencer») der Operndiva Maria Callas (Angelina Jolie) in ihren letzten Tagen in Paris.
Paddington in Peru
Regie: Dougal Wilson, UK 2024
106 Minuten
Der ursprünglich aus Peru stammende Paddington Bär reist gemeinsam mit der Familie Brown und der Haushälterin Mrs. Bird (Julie Walters) in seine alte Heimat. Dort stellt sich heraus, dass seine Tante Lucy verschwunden ist.
Wir Erben
Regie: Simon Baumann
CH 2024, 98 Minuten
In diesem so persönlichen wie allgemeingültigen Dokumentarfilm trifft der Berner Regisseur Simon Baumann seine nach Frankreich ausgewanderten Eltern. Er will mit ihnen über die Zukunft ihres Bauernhofs reden.