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Wagemutiger Restaurator
Die Musik französischer Komponisten klingt oft elegant und zugleich verspielt. Diese Tradition geht auf die harmonischen Experimente seit Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, als Tonschöpfer zu eigentlichen Klangmalern von Impressionismus, Symbolismus und Neoklassizismus wurden. Der junge Flötist Nathanael Carré erweist seinen Landsleuten eine eigenwillige Reverenz. Um ihre bunten Kompositionen in neuem Licht zu präsentieren, arrangierte er sie um zu Salonkonzerten für Flöte und Streichsextett. Dann setzte sich der 30-Jährige mit den Kollegen des Ensemble Nuanz zusammen und spielte ein Programm ein, das den Bogen spannt vom verträumten Gabriel Fauré und von dessen Schüler Jacques Ibert über den Avantgardisten André Jolivet bis zum Miniaturen-Meister Jean Français. Einem Restaurator gleich, legt Carré auf seinem Debüt eine ganze Palette bekannter Werke in neuer Frische vor.
Nathanael Carré
Palette
(Ars Produktion 2019)
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